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Ford will mit über 800 PS starkem Fiesta „Pikes Peak“-Rennen gewinnen

Ford will mit über 800 PS starkem Fiesta „Pikes Peak“-Rennen gewinnen

Quelle: http://www.auto-reporter.net

Kaufen können US-Autofahrer den neuen Ford Fiesta erst ab 2010, aber in einer besonders spektakulären Wettbewerbsvariante dürfen sie ihn bereits am 19. Juli 2009 erleben: Ford schickt zwei über 800 PS starke Allradversionen des in Europa ausgesprochen erfolgreichen Kleinwagens in das legendäre „Pikes Peak“-Bergrennen. Rallye-Ikone Marcus Grönholm (41) und der vierfache schwedische Rallye-Champion Andreas Eriksson (35), der als Chef des Teams Olsbergs Motor Sport Evolution (OMSE) auch für den Einsatz verantwortlich ist, wollen die 19,99 Kilometer und 156 Kurven der legendären Asphalt- und Schotterstrecke erstmals in weniger als zehn Minuten bewältigen. Der aktuelle Rekord liegt bei 10.01,408 Minuten.Der „Pikes Peak International Hill Climb“ (PPIHC) ist die zweitälteste Rennveranstaltung in den Vereinigten Staaten. Sie hat ihren Namen von einem 4302 Meter hohen Berg aus der „Front Range“ der Rocky Mountains im Bundesstaat, der ein beliebtes Ausflugsziel ist. Bereits bei der Erstausgabe des Wettbewerbs im Jahr 1916 war Ford mit vier Fahrzeugen im Starterfeld vertreten. 1922 trug sich die Marke erstmals in die Siegerliste ein: Noël Bullock hatte mit seinem selbst vorbereiteten, gut 50 PS starken Typ 179ci das „Race to the Clouds“ in neuer Bestzeit von 19.50,9 Minuten errungen – ohne einen einzigen Trainingslauf. Die beiden Rallycross-Fiesta, mit denen der zweifache Rallye-Weltmeister Grönholm und sein Teamchef Eriksson am 19. Juli den Streckenrekord ins Visier nehmen, basieren auf der 3-türigen Karosserievariante. Die Allradfahrzeuge haben einen 2,0 Liter großen Duratec-Vierzylinder mit mehr als 800 PS unter der Haube. Das spezielle Fahrwerk entstand in enger Zusammenarbeit zwischen OMSE, dem Dämpferspezialisten Öhlins und den Ingenieuren des europäischen Ford Team RS, die auch das Engagement von Ford in der Rallye-Weltmeisterschaft betreuen. Vor der für 2010 vorgesehenen Einführung des Fiesta in den USA nutzt Ford auch andere unkonventionelle Maßnahmen, um den Bekanntheitsgrad des Modells zu steigern. Zentraler Bestandteil der Werbe-Kampagne ist das „Fiesta Movement“: 100 ausgewählte Interessenten kommen seit dem Frühjahr für sechs Monate in den Genuss des neuen Modells. Am Steuer der noch in Köln gebauten Fronttriebler haben die meist jungen Fahrer unterschiedliche Aufgaben zu erfüllen, die sie zu interessanten Orten führen, mit anderen Menschen bekannt machen und besondere Erlebnisse bescheren. Über sogenannte „Social Networks“ wie YouTube, Flickr oder Facebook teilen die Fiesta-Fahrer ihre Eindrücke dann mit. (ar/jri)

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